PROJEKT: FÖRG OUTLET

Augsburger Traditionsunternehmen in neuem "Gewand"

Fassadenverkleidung und Sonnenschutz aus einem Guss

Um zu den Wurzeln des Hauses Sport Förg zu gelangen, tritt man eine Reise an, zurück ins Jahr 1921. Nach der Gründung widmete man sich vorrangig dem Handel von Eisen und Werkzeugen. Erst seit 1970 werden Sportartikel, und das gleich mit durchschlagendem Erfolg, angeboten.

Im Jahre 2004 folgte die Eröffnung des Outlet-Verkaufs von Förg im sogenannten ‚Fabrikschloss‘, im Zentrum Augsburgs. Bereits 2006 konnte die Verkaufsfläche mit ca. 4000 m2 mehr als verdoppelt werden. Das denkmalgeschützte Gebäude, mittlerweile mehr als 7000 m2 Verkaufsfläche, erwies sich im Rahmen der Fassadensanierung als echte Herausforderung.

Die Norlux GmbH wurde im Mai 2013 kontaktiert um technisch zu beraten. Mit der Konstruktion und der Fertigung eines 1:1 Fassaden-Großmusters, innerhalb weniger Wochen, konnte Norlux seine Stärken im Bereich technischer Expertise und Flexibilität gezielt ausspielen. Der Bauherr sowie die Architekten wurden schnell überzeugt. Einer Vergabe des Gesamtauftrages an Norlux GmbH stand nun nichts mehr im Wege.

Die Fassadenabschnitte gliedern sich in Nord, Ost und Süd. Die langgezogene Ostfassade bildet hierbei den Schwerpunkt, im Wechsel von Ganzglas- zu Loch- und opaker Fassade.

Nicht nur die Farbgebung – 6 verschiedene NCS Farbtöne – galt als echte Herausforderung. Vielmehr war dies die Kombination aus willkürlich scheinenden Farbwechseln mit unterschiedlichsten Winkeln der vertikalen Lamellenstruktur sowie variierenden Lamellenabständen.

Ganz bewusst sollte ein heterogenes, unruhiges Erscheinungsbild entstehen, das das Auge des Betrachters unwiderstehlich auf sich zieht.

Starr angeordnete Felder im Wechsel mit manuell verstellbaren Feuerwehreinstiegsluken mit Notverriegelung erhöhten den Grad der Komplexität.

Hochprofessionelle Logistik, gepaart mit hohem Vorfertigungs- und Vormontagegrad der Norlux GmbH trugen den gestalterischen wie technischen Anforderungen des Kunden Rechnung und waren der Schlüssel zum Projekterfolg.

Die scheinbar zufälligen Farbwechsel wurden von den Planern vorgegeben. Die Farben wurden in Reminiszenz an das denkmalgeschützte Backsteingebäude gewählt. Schnell war die Begrenzung des RAL-Farbsystems offensichtlich. Das viel umfangreichere NCS-Farbsystem wurde herangezogen. Für die drei Fassadenabschnitte wurden insgesamt ca. 300 m2 Lamellenfläche materialisiert. Eine ausgeklügelte Konstruktion im Zusammenspiel mit hocheffizienter Fertigungs- und Montagelogistik, stellten die Erstellung der Sekundärfassade innerhalb weniger Wochen sicher.

Trotz der statischen Anordnung der Lamellen ergibt sich durch die unterschiedliche Winkel, Achsabständen und Farbsequenzen für den Betrachter ein dynamisches Erscheinungsbild. Die Norlux GmbH ist zu Recht stolz auf die ausgeführte Leistung. Bauherr und Architekt sehen ihre hohen Anforderungen an Gestaltung und technischer Ausführung bestens umgesetzt.

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